Widerstand gegen den kommenden Sozialabbau in Wien!
Heute haben auch wir, der GLB Wien, bei einer Demo des Bündnisses gegen den Sozialabbau (SoWieSo) zur Kritik des Budgetentwurfs der Stadt Wien teilgenommen.
Sozialabbau bedeutet Klassenkampf von oben. Das können wir so nicht mehr länger hinnehmen! Massive Einsparungen bei der Behindertenhilfe, der Sozialhilfe und in allen anderen sozialen Bereichen bringen Verelendung und soziale Probleme. Aber auch das Gesundheitssystem soll neoliberal kaputtgespart werden: Weitere 800 Betten in den Krankenhäusern Wiens werden eingespart, als Ersatz dafür soll es Telemedizin und privat geführte "Gesundheitszentren" geben.
Sparbudget der Stadt als Klassenkampf von oben
Einerseits gibt die Stadt Wien hunderte Millionen aus für einen Fernbusbahnhof, der vor allem private Busunternehmen unterstützt, und für eine Eventhalle für einen internationalen Veranstaltungskonzern. Andererseits werden Gebühren erhöht und bei den sozialen Dienstleistungen und auch in den Spitälern massiv gespart. Es herrscht Klassenkampf von oben gegen uns alle, nicht nur in der Regierung, auch vom Rathaus!
Patrick Kaiser, Krankenpfleger und ehrenamtlicher AK-Rat sowie Personalvertreter im WiGeV meinte dazu in einem Redebeitrag: "Wir in der Pflege im öffentlichen Dienst dürfen bereits spüren, was vielleicht auch auf alle Beschäftigten im Sozialbereich zukommt! Wir haben durch einen unnötig erzwungenen aufgemachten Gehaltsabschluss in manchen Bereichen bis 2029 Reallohnverluste von bis zu 8 Prozent über das ganze Arbeitsleben. Die Sparpakete betreffen zu aller erst die sozialen Berufe und die davon betroffenen Menschen. Da wollen wir nicht mehr mitmachen, wir müssen wir uns gegen die Kürzungsdiktate wehren. Nur gemeinsam können wir im Gesundheits- und Sozialbereich etwas bewirken!"

GLB Wien














